zur Übersicht / Home
--- 

Kubi's  Kino  Kritik

19.01.03: Die Herrschaft des Feuers

Die Herrschaft des Feuers   normal

--- 

Die sonst nur in Fantasy-Streifen rumflatternden Drachen werden in diesem Film in ein zukünftiges Endzeit-Szenario verfrachtet bzw. sind die Ursache dafür.

Nach einer viel zu kurzen Einführung in die Situation ("Warum ist denn alles kaputt und warum flattern die Feuerspeier rum?") geht die Story in einer der letzten Bastionen der Menschheit in der Nähe von London los.

Der Anführer der traurigen Truppe hat als kleines Kind als erster den Drachen gesehen, der bei U-Bahn-Arbeiten in London geweckt wurde und der Anfang des Chaos war.

Das Leben in ewiger Angst vor angreifenden Drachen wird jäh gestört, als eine Truppe Amerikaner ("Es gibt nur eines, das schlimmer ist als Drachen: Amerikaner!") inklusive Panzer und Hubschrauber anwalzen und vor den Augen der "Gemeinde" ein kapitales Exemplar der Feuerspeiher vom Himmel holen...

Die beiden Chefs verstehen sich anfangs nicht wirklich gut.

Die Kombination von Drachen und High-Tech wäre eigentlich mal eine interessante Abwechslung zu bekannten Fantasy-Szenarien gewesen, aber irgendwie scheint die ganze Geschichte unfertig und sehr lückenhaft.

Entweder sind einige wichtige Szenen dem Rotstift zum Opfer gefallen, oder das Drehbuch war ziemlich lückenhaft und unausgegoren.

Häufig passieren Dinge, die der Zuschauer irgendwie nicht nachvollziehen kann. Man hat bei dem Film häufig das Gefühl, eine wichtige Szene verpasst zu haben, die die Erklärung für das aktuell gezeigte liefern hätte können.

Manchmal glaubt man nach einem Schnitt in einer anderen Umgebung zu sein, weil die Kulissen irgendwie nicht zusammenpassen.

Was den Film allerdings vor einer schlechten Bewertung bewahrt, ist die Idee, Fantasy-Wesen in die nahe Zukunft zu verfrachten und vor allem die hervorragenden Spezialeffekte (die Drachen sehen klasse aus!).

Fazit: Der Film ist trotz der Defizite in der Storyline irgendwie sein Geld wert.

--- 
zur Übersicht / Home