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Kubi's  Kino  Kritik

30.12.02: James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag

007 - Die Another Day    gut

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Wieder mal gibt's einen "Superschurken", der versucht, die Welt zu beherrschen. Diesmal ist es ein Koreaner, der mit einem Sonnenstrahl-Bündelungs-Satelliten namens "Ikarus" einiges an verbrannter Erde hinterlässt...

Brosnan ist einfach der beste Bond

Die Action und der Spannungs-Pegel sind Bond-typisch den ganzen Film hindurch recht hoch und es gibt keine Durchhänger oder langweilige Passagen.

Wie immer kriegt Bond einen schicken Wagen, der die Mission nicht übersteht

Sehr enttäuscht hat mich diesmal der Vorspann. Waren die Vorspänne der bisherigen Bond-Filme stets auf hohem künstlerischen Niveau, so konnte der aktuelle zwar mit ein paar netten Ideen aufwarten (Lava- und Eis-Mädels), war aber trotzdem insgesamt nicht so genial wie die früheren.

Etwas Bond-untypisch wird der Gute gleich zu Anfang von den Bösen erwischt und kräftig in die Mangel genommen

Auch die Besetzung hat mich diesmal nicht voll überzeugt.
Sowohl der Handlanger des Bösewichts, der aufgrund einer nicht abgeschlossenen Gen-Therapie recht blass ist, als auch der Oberschurke leiden an charakterlicher Farblosigkeit.

Miss Frost - cool!

Und der Oskar-Preisträgerin Halle Berry nimmt man die toughe Agentin einfach nicht ab. Vielleicht sieht sie dafür einfach zu niedlich aus...

Irgendwie würde man ihr die zweifache Mutter und liebsorgende Ehefrau eher abnehmen...

Zum Schluss muss ich noch die Surf-Szene vor dem Eisberg (ich will nicht zu viel verraten) kritisieren: Da ist die Computer-Arbeit so deutlich zu erkennen, dass es schon fast peinlich ist.

Fazit: Ein guter Bond, der allen Bond-Standards genügt, aber bei weitem nicht der beste.

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